Marcel Rosenbach/ Holger Stark: Staatsfeind Wikileaks

Inhaltsangabe auf dem Buchrücken: WikiLeaks hat sich viele Feinde gemacht. Seit den spektakulären Enthüllungen geheimer Dokumente aus US-Botschaften sowie über die Kriege in Afghanistan und Irak werden die Organisation und ihr Gründer Julian Assange von den USA als Staatsfeind bezeichnet, als Bedrohung betrachtet und mit aller Macht verfolgt.

Holger Stark und Marcel Rosenbach stehen seit Jahren in Kontakt mit WikiLeaks und kennen die Organisation wie kaum ein anderer. In ihrem Buch geben sie exklusive Einblicke in die Arbeit von WikiLeaks und schildern den Aufstieg der Organisation bis zur Jagd auf Assange Ende 2010. Dabei diskutieren sie Fragen, die auch viele Geheimdienstler und Politiker bewegen: Wie weit darf radikale Transparenz gehen? Gibt es nicht auch legitime Staatsgeheimnisse? Ist WikiLeaks eine Art »Geheimdienst des Volkes« und die Zukunft des investigativen Journalismus – oder schlicht die gefährlichste Seite im Internet?

Eine spannende Dokumentation über die im vergangenen Jahr weltweit gefürchtetste Enthüllungsplattform im Netz. Nach der Lektüre dieses Buches versteht man nicht nur Wikileaks-Kopf Julian Assange und seine Weltsicht wesentlich besser, sondern man kennt nun auch die Geschichte, die hinter allem steht. Absolut lesenswert!

Leseprobe Staatsfeind Wikileaks

Nicolas Carr: Wer bin ich, wenn ich online bin

Inhaltsangabe auf dem Buchrücken: Heute schon gegoogelt? Im Durchschnitt sind die Deutschen etwa zweieinhalb Stunden täglich online. Neuesten Studien zufolge, so zeigt Bestsellerautor und IT-Experte Nicholas Carr, bewirkt bereits eine Onlinestunde am Tag erstaunliche neurologische Prägungen in unserem Gehirn. Wer das Internet nach Informationen, sozialen Kontakten oder Unterhaltung durchforstet, verwendet, anders als beim Buch- oder Zeitunglesen, einen Großteil seiner geistigen Energie auf die Beherrschung des Mediums selbst. Und macht sich um die Inhalte, buchstäblich, keinen Kopf. Die Folge: Im Internetzeitalter lesen wir oberflächlicher, lernen wir schlechter, erinnern wir uns schwächer denn je.

Von den Anpassungsleistungen unseres Gehirns profitieren nicht wir, sondern die Konzerne, die mit Klickzahlen Kasse machen. In seinem neuen Buch verbindet Carr, zwanzig Jahre nach Entstehung des World Wide Web, seine medienkritische Bilanz mit einer erhellenden Zeitreise durch Philosophie-, Technologie- und Wissenschaftsgeschichte – von Sokrates’ Skepsis gegenüber der Schrift, dem Menschen als Uhrwerk und Nietzsches Schreibmaschine bis zum User als Gegenstand aktueller Debatten und Studien. Und er vermittelt – jenseits von vagem Kulturpessimismus – anhand greifbarer Untersuchungen und Experimente, wie das Internet unser Denken verändert.

Wer tagtäglich im Internet unterwegs ist, spielt, arbeitet oder sich informiert, der wird an sich selbst bemerken können, dass viele von Nicolas Carrs Beobachtungen tatsächlich zutreffend sind. Er zeigt: Das Internet kann Ihre Persönlichkeit zu Ihrem Nachteil verändern. Lassen Sie nicht zu, dass es dazu kommt!

Leseprobe Wer bin ich wenn ich online bin

Michael Fuchs-Gamböck und Thorsten Schatz: Shakira

Inhaltsangabe auf dem Buchrücken: “In Südamerika ist die temperamentvolle Kolumbianerin Shakira bereits seit ihrer Teenagerzeit ein Superstar. Ihren ersten Plattenvertrag unterschrieb sie mit zarten dreizehn Jahren, mit 15 nahm sie ihr zweites Album auf und spielte in einer beliebten TV-Serie ihres Heimatlandes mit. Die Single ‘Whenever, Wherever’ schließlich ebnete 2001 den Weg für das 20 Millionen Mal verkaufte Album ‘Laundry Service’.

Damit stieg die Sängerin mit der markanten Stimme und dem aufsehenerregenden Hüftschwung zum globalen Megastar auf. Aber nicht nur das: Shakira war schon immer eine Powerfrau mit Herz: 1997 gründete sie die kolumbianische Kinderhilfsorganisation ‘Fundación Pies Descalzos’, seit 2003 ist sie UNICEF-Botschafterin. ‘Shakira – Die Biografie’ beschreibt lebendig und voller Details die so erstaunliche wie explosive Karriere dieser außergewöhnlichen Frau. Dieses Buch erzählt die Geschichte vom Traum einer begnadeten Musikerin, der Wirklichkeit geworden ist.”

Shakira ist ein Megastar mit Herz und Verstand. Diese Aussage bekräftigt die momentan einzige aktuelle Biografie über die Künstlerin eindeutig. Ihr schon in früher Kindheit aufflammender Wille, im Musikbusiness Karriere zu machen und ihr schon früh von Erfolgen gekrönter Weg dorthin wird ebenso detailiert nachgezeichnet, wie ihre heutige Arbeit, ihr privater Rückhalt und ihr soziales Engagement. Eine tolle Frau, die absolut zu begeistern weiß und ein tolles Buch, das man nicht nur ihren Fans wärmstens ans Herz legen kann. Wenn man nicht schon Fan der Kolumbinanerin ist, wird man sich spätestens nach der Lektüre von “Shakira – Die Biografie” zahlreiche musikalische Zeugisse ihres Tuns zulegen wollen.

Leseprobe “Shakira”

Sascha Adamek: Die facebook-Falle

Inhaltsangabe auf dem Buchrücken: 20 Millionen Nutzer im deutschsprachigen Raum, 500 Millionen weltweit – das ist der Stoff, aus dem Facebook Milliarden macht. Und bereitwillig laden wir täglich Unmengen von privaten Fotos und Daten auf die Seiten. Hemmungslos betreibt das größte und erfolgreichste soziale Netzwerk die kommerzielle Verwertung der persönlichen Daten seiner Nutzer. Wollen wir diesen Preis wirklich zahlen?

„Sie trauen mir, diese Idioten.“
(Marc Zuckerberg, Gründer von Facebook und jüngster Milliardär der Welt)

Sascha Adamek deckt auf

1.) mit welchen Methoden ein als „soziales Netzwerk“ getarnter US-Konzern die Welt erobert,
2.) wie Nutzer online ins Visier von Ermittlungen und Geheimdiensten geraten,
3.) wie Facebook und Twitter die Demokratie banalisieren und von Diktaturen ausgenutzt werden,
4.) wie Betrüger und Sexualstraftäter über Plattformen wie Facebook ihre Opfer ausmachen,
5.) warum die Freiheit des Internets oft eine vermeintliche ist.

Nach der Lektüre dieses Buches habe ich meine Einstellungen bei facebook dann doch mal ein wenig überarbeitet. Schließlich muss man Zuckerbergs Konzern und anderen potentiellen Mitlesern nicht noch mehr Infos schenken, als nötig. Bei facebook ist es jedoch mittlerweile ähnlich wie bei Microsoft, Google und Apple: Man möchte am liebsten drauf verzichten, hat jedoch mehr und mehr Schwierigkeiten – vor allem, wenn man medial tätig ist – ohne das größte Social Media Network der Welt auszukommen. Privatleuten und all jenen, die facebook auch beruflich nicht zwingend nutzen müssen kann dieses Buch nicht nur Hintergründe vor Augen führen, sondern auch nützliche Tipps geben, wie man sich dort möglichst “datenschonend” verhält. Absolut lesenswert!

Leseprobe Die Facebook Falle

Julia Friedrich: Gestatten: Elite

Inhaltsangabe auf den Buchrücken: “Julia Friedrichs ist fünfundzwanzig, als McKinsey ihr ein lukratives Job-Angebot macht: Sie soll künftig zur Elite des Landes gehören. Was man darunter versteht, erlebt sie beim Auswahltest im Edel-Assessment-Center – und ist schockiert. Sie schlägt den Job aus und recherchiert stattdessen ein Jahr lang an angesehenen Eliteschmieden – wo Menschen, die weniger als 70 Stunden pro Woche arbeiten, „Minderleister“ heißen und Vierzehnjährige Karriereberatungen buchen.”

Julia Friedrichs hervorragend recherchierte Beobachtungen in der Lebenswirklichkeit der zukünftigen “Elite” unseres Landes erscheinen einem Menschen normaler bürgerlicher Herkunft mit ebensolcher Bildung und Ausbildung befremdlich, ja, geradezu wie aus einer anderen Welt. Im ersten Moment ist man vom Neid erfüllt über die Möglichkeiten, die diesen Menschen dank ihres Namens, ihres Reichtums oder sogar wegen Beidem offen stehen. Dann aber bekommt man regelrecht Mitleid mit ihnen, denn sie werden nie ein solches Leben, wie man es selbst führt, leben können, mit all seinen Höhen und Tiefen.

Gerade diese Unkenntnis des Einfachen dürfte die so karrieregeilen Workaholics unter ihnen zu solcherlei blödsinnigen Äußerungen über die “Minderleister der Gesellschaft” und dergleichen geführt haben. Bleibt ihnen nur zu wünschen, dass Sie zukünftig nicht nur über ihre zum Teil erkaufte Schläue und über ihr Streben nach Macht verfügen, sondern auch über eine außerordentlich stabile Gesundheit. Sonst lernen sie womöglich früher, als es ihnen lieb ist, die Schattenseiten des Erfolgsstrebens kennen. “Burnout” und “Herzinfarkt” sind hier nur zwei Stichworte unter vielen. Was nützt es einem schließlich, wenn man Millionen auf dem Konto hat, aber keine Möglichkeit mehr, sie auszugeben, weil man die Welt viel zu früh verlässt. Da bleibt man doch lieber ein normaler Mensch und lässt die Elite Elite sein. So lebt man in den meisten Fällen zumindest gesünder und hat mehr vom Leben.

Leseprobe: “Gestatte: Elite”